Foren Wiki Fernuni Wirtschaftswissenschaften Einsendearbeit 41830 Geldpolitik WS15/16 Fernuni Hagen

  • Dieses Thema hat 1 Antwort und 1 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Jahre, 1 Monat von Ursi.
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  • #143458 Antworten
    Claudi
    Teilnehmer

    Zur Aufgabe 1a:

    Die Verlustfunktion ist nach Pi abzuleiten, man erhält mit der Kettelregel:

    dL/dPi = (Pi – Pi*) + b*(Pi -Pi^e +(1-k)yn) = 0

    Weil Pi = Pi^e ist, hat man Pi = Pi* -b*(1-k)*yn

    Bei diskretionäner Politik ist daher der Output yd = 0.

    Zur Aufgabe 1b:

    Da es keine stochastischen Störungen gibt, wird die erwartete Inflationsrate der tatsächlichen Inflationsrate entsprechen, sofern sich die Regierung bzw. die Zentralbank auch regelgeunden verhält. Da wegen (2) der Output y unabhängig von der Inflatopn ist, ist er gleich Null. Die optimale Inflationsrate muss daher bei Pi* liegen, Abweichungen würden nur den Verlust erhöhen.

    Zur Aufgabe 1c:

    Analog erhält man Pi = Pi* -b*(1-k)*yn, wobei Pi* nun dem Inflationsziel entspricht. Dieses Inflationsziel entspricht der optimalen Regel, es gilt also für die Regierung die Inflation so als Zielvorgabe zu wählen:

    Pi_Ziel = Pi* -b*(1-k)*yn

    Zur Aufgabe 1d:
    Im Prinzip wir damit das Problem der Zeitinkonsistenz wegfallen, denn die Wohlfahrt verhält sich nunmehr wie bei der optimalen Regel. Zudem ist dieses optimale Inflationsziel nur novh Pi*, von b, k und yn abhängig.

    Allerdings bestehen auch Nachteile:
    – Die Regierung könnte im Nachhinein das Inflationsziel ändern, so dass die Inflation unterhalb der im Sinne der Wohlfahrt optimalen Inflation liegen würde. Die Folge ist also ein Problem der Glaubwürdigkeit, wird die Regierung nicht zur Regelbindung gezwungen.

    #143591 Antworten
    Ursi

    Hallo Claudi,

    vielen Dank.
    Kannst du mir bitte erklären, ob ich beim diskretionären Ansatz, wenn ich den Output ermittle, noch einmal ableiten muss.
    Beim Einsetzen in Gleichung 2 erhalte ich:
    y= yn+ π^*-b∙((1-k) y_n )-π^*+b∙((1-k)y_n)
    Dann hätte ich aber y = yn und nicht 0.
    Ich weiss aber, dass der Erwartungswert von y = 0 ist. Wo ist mein Denkfehler?

    Vielen Dank
    Ursi B-)

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Antwort auf: Einsendearbeit 41830 Geldpolitik WS15/16 Fernuni Hagen
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