Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Mikroökonomie (Theorie der Marktwirtschaft) Lösung Klausur Theorie der Marktwirtschaft Fernuni Hagen WS14/15

  • Dieses Thema hat 121 Antworten und 18 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 5 Jahre, 10 Monate von caro.
Ansicht von 15 Beiträgen - 106 bis 120 (von insgesamt 122)
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  • #126422 Antworten
    Sarah

    19E ist auf jeden Fall falsch, denn das gilt nur für identische Kostenfunktionen und ZUSÄTZLICH müssen die Grenzkosten konstant sein (so wie eben in der Aufgabe in 9/2012, wo die Kostenfunktion der Form K = 3*X hatte und die Grenzkosten somit 3 waren). Hier ist keine Kostenfunktion gegeben und allgemein betrachtet stimmt die Aussage dann nicht.

    #126423 Antworten
    Sarah

    Genau, 2D ist falsch. Und das Beispiel von Till Beispiel zeigt das auch.

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    #126424 Antworten
    Till

    Dass die Aussage falsch ist, sieht man auch an den Indifferenzkurven: Die sind „eckförmig“; quasi ein gespiegeltes „L“. Wenn die Nichtsättigungsannahme erfüllt wäre, müssten die Indifferenzkurven streng monoton fallen – tun sie aber nicht.

    #126426 Antworten
    Till

    Gerade kontrolliert: wenn’s bei den Lösungen bleibt sollten bei mir 96 Punkte rausgekommen sein. *Jubel*

    #126427 Antworten
    Sarah

    Ja die Lösungen stimmen definitiv. Glückwunsch zur 1,0 ;)

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    #126428 Antworten
    Till

    Danke! Zur Belohnung gibt’s heute Abend nen kleinen Whisky ;)

    #126439 Antworten
    Max

    Ihr habt leider nicht recht :)

    Formal bedeutet die Annahme der Nichtsättigung, dass X_i (A) => X_i (B) ist für i=1,2. Es reicht also aus, wenn beide gleich sind, dann ist die Nichtsättigungsannahme auch erfüllt, siehe KE 2 Fußnote 24.

    #126440 Antworten
    Sarah

    Ja und genau das ist hier ja nicht der Fall.

    Güterbündel A (5,3) stiftet den Nutzen 5, während das Güterbündel B (5,2) ebenfalls den Nutzen 5 stiftet. Nach der Regel, die dort steht, müsste allerdings Güterbündel A vorgezogen werden.

    Die verbale Erläuterung der Formel zeigt es schön: Wenn das Bündel A von einem Gut mehr enthält als das Bündel B und von keinem gut weniger, so wird A gegenüber B vorgezogen.

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    #126441 Antworten
    Max

    Tja das sehe ich eben anders :)
    Denn du schaust in diesem Fall auf beide Mengen, das darfst du aber nicht. Entscheidend ist, dass ja nur die eine Menge den Nutzen bestimmt, die größer ist. Da bei deinem Beispiel keine Nutzenerhöhung stattfindet, liegt aber auch der gleiche Nutzen bei beiden vor. Das ist aber kein Widerspruch zur Definition von oben.

    #126442 Antworten
    Max

    oder lass es mich anders sagen: nur die tatsache, dass eine Mengenerhöhung einer inrrelevanten Menge hier keine Nutzenmehrung bringt sorgt nicht dafür, dass die Annahme der Nichtsättigung nicht gilt.

    #126443 Antworten
    Sarah

    Wieso darf ich nicht auf beide Mengen schauen? Ich MUSS sogar auf beide Mengen schauen, weil ja genau die Definition das verlangt. Und dass hier nur ein Gut das Nutzenniveau bestimmt, hat doch mit der Definition nichts zu tun, das ist eine konkrete Nutzenfunktion, für die überprüft werden soll, ob die Annahme der Nichtsättigung erfüllt ist oder eben nicht.

    Die Definition, ganz allgemein, sagt (wie es auch im Skript steht): „Wenn das Bündel A von einem Gut mehr enthält als das Bündel B und von keinem Gut weniger, so wird A gegenüber B vorgezogen.“

    Die Definition trifft auf viele Nutzenfunktionen zu, auf manche aber eben nicht, und die in dieser Klausur ist genau so eine.

    Man hat 2 Güterbündel A(5;3) und B(5;2) und wenn Nichtsättigung erfüllt ist, dann MUSS A gegenüber B vorgezogen werden, weil es von Gut 2 mehr enthält und von Gut 1 nicht weniger. Der Nutzen ist für diese konkrete Nutzenfunktion jedoch identisch, die Güterbündel A und B sind indifferent.

    Folglich kann hier die Annahme der Nichtsättigung nicht erfüllt sein.

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    #126444 Antworten
    Sarah

    Du argumentierst halt, dass die Menge, die nicht in der Nutzenfunktion vorkommt, irrelevant ist, das ist sie aber leider nicht ;)

    #126445 Antworten
    Max

    es gibt übringens im Mankiw genau dieses Bsp, dort gilt Nichtsättigung.

    #126446 Antworten
    Sarah

    Naja, es kommt dabei nur leider nicht darauf an, was irgendwo anders definiert ist, sondern wie es in den Lehrbriefen aus Hagen definiert ist. Es gibt in verschiedenen Bücher durchaus Unterschiede in den Definitionen der einzelnen Axiome und Annahmen, für die Klausur ist leider nur die Definition aus dem Hagener Lehrbrief relevant. Also wie gesagt, das ist ja nicht böse gemeint, ich habe mir das auch nicht ausgedacht, aber hier ist faktisch Antwort D falsch.

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    #126449 Antworten
    Max

    :)

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Antwort auf: Lösung Klausur Theorie der Marktwirtschaft Fernuni Hagen WS14/15
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