Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung Lösung Klausur internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung WS14/15

  • Dieses Thema hat 137 Antworten und 17 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 4 Jahre, 11 Monate von Marek.
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  • #126584 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    Hallo Markus,

    das ist das Problem, wenn man einfach stur Formeln anwendet- und der Grund, warum ich in der VL gesagt habe, dass es einfacher und sinnvoller ist, die mehrstufige ÄQZ als kummuluative ÄQZ zu betrachten, bei der die Stückkosten je Stufe berechnet und dann addiert werden. Wobei ich zugeben muss, dass ich die Formel da nicht kenne.
    Ich empfehele zur Lektüre und auch zur Argumentation gegenüber dem Lehrstuhl:
    Baum, F.; Kosten- und Leistungsrechnung: Grundlagen, Rechnungssysteme, Neue Entwicklungen. 3. Auflage, 2009. Cornelsen- Verlag, Seite 79 – 82.
    Alternativ wird man diese Berechnungen auch in jedem anderen Buch zur Kostenrechnung finden, denn die ÄQZ Rechnung ist eine Standardrechnung.

    Die Formeln lauten:

    Zur Berechnung der RE:

    RE = ME * ÄQZ

    Zur Berechnung des Verrechnungskostensatz der Rechnungseinheiten:

    k(RE) = Kosten / RE

    Dann berechnet man bekanntlich die Kosten je RE als

    K = k(RE) * RE

    Dann berechnest du die Stückkosten

    k = K / ME

    Legende:
    ÄQU = Äquivanlenzziffer
    ME = Mengeneinheit oder x
    k(RE) = Kosten je Rechnungseinheit
    K = Gesamtkosten der Sorte
    k = Stückkosten der Sorte

    Und, lieber Markus, offensichtlich hast du keinen Zugriff auf den Bereich indem Rolf mein Dokument gepostet hat, oder das ist noch nicht on: Ich hatte ausdrücklich um Diskussionen gebeten. Vielleicht habe ich ja auch einen Nagel im Kopf.
    Kannst du mir bitte die Formel mal schicken, die im Kursmaterial da abgedruckt ist? Ich habe das Kursmaterial vor längerer Zeit in den Abfalleimer geworfen… Ich weiß auch nicht warum B-) :-) :-) :-)

    LG

    Chris

    #126585 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    Nur kurz als Verständnisfrage, wir sind uns einig, dass 0 ME in Fertigungsstufe 2 von dem Zeug hergestellt werden? Das ist jetzt Grundvoraussetzung, sonst habe ich mich doch irgendwo verrechnet^^

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    #126588 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    Om Konkreten bedeutet das für die Fertigungsstufe 2:

    1.620/ 180 = 9 GE/RE

    K Sorte E = 9 * 180 = 1.620 GE

    K Sorte F = 9 * 0 = 0 GE

    Umgerechnet als Stückkosten:

    k Sorte E = 1.620 / 60 = 27 GE

    k Sorte F = 0/ 0 = undefiniert in R
    –> Mathe ist aber eine Hilfswissenschaft für BWL: Wenn 0 Kosten zu verteilen sind auf 0 ME, dann sind die Stückkosten auch 0.

    Dann komme ich zu Selbstkosten

    für E = 21+15+27+2 = 65

    für F = 42+6+0+3 = 51

    Zur Überlegung:
    Bitte stellt euch vor, dass ihr (wie ich) Null Goldbarren und Null Tonnen Diamanten im Keller liegen habt. Könnten wir diese irgendwie bewerten (sei es kostenrechnerisch als Leistung oder bilanztechnisch), dann wären wir alle unglaublich reich, würden wahrscheinlich nie BWL studieren (oder hätten das nie), sondern würden irgendwo im Warmen am Stand liegen…. ;-)
    Nun die Frage: Wenn man nichts von F produziert, wie kann ich dann dafür Kosten bewerten (oder eine Leistung bewerten)?

    LG

    Chris

    P.S.
    Das der Leghrstuhl das vielleicht anders gerechnet hat, steht gar nicht außer Frage… Ich würde die mal blöd fragen, wenn die Lösung raus ist… Falls die da eine Erklärung für haben, verkaufe ich gerne meine 0 Goldbarren und meine 0 Bernsteinzimmer an die^^

    #126591 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    @ Flurina: Bitte den Lösungsvorschlag von der Klausur September 2012 (es reicht die entsprechende Aufgabe, aber bitte mit Aufgabenstellung) über Rolf (Support- E Mail Add) an mich- Herzlichen Dank, ich melde mich dann via E Mail.

    LG

    Chris

    #126594 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    Und nochmal ich- Dank Alex kann ich jetzt auch was hochladen

    Viel Spaß damit

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    #126596 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    Und hier noch das Teil zu der Aufgabe 13….

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    #126598 Antworten
    Flurina
    Teilnehmer

    Ich find keine Emailadresse, nur ein Kontaktformular und da kann ich nichts hochladen. Hoffe es ist ok, die Aufgabenstellung hier hochzuladen.

    Loesungsvorschlag in euren Klausurloesungen:

    (…)
    KF52= 810000/(3*(20000+10000)+1*(10000-10000))= 9GE/RE
    (…)

    Selbstkosten Produkt F
    42*1+6*1+9*1+2*1.5=60

    #126599 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    Du kannst das gerne hier hochladen, noch liebeer mit Aufgabenstellung. Ich kann leider nur ohne Aufgabenstellung nichts dazu sagen, und ich habe die nicht (ich sammel das Zeug nicht, und 2012 war ich für den Kurs auch nicht verantwortlich). Falls du die hast, schick mir die bitte mal an Ups666@web.de
    Ist jetzt meine Neben- E Mail Add, wo man mich auch zuspammen kann. Ich antworte dann gerne hier.

    LG

    Chris

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    #126600 Antworten
    Flurina
    Teilnehmer

    Sorry, jetzt sollte es gehen.

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    #126602 Antworten
    Markus

    Hallo Chris,

    danke nochmals für die ausführliche Erklärung, sehr cool. Ja wir sind uns einig, dass von F 0 Einheiten in Fertigungsstelle 2 produziert wurden.

    Die Formel für mehrstufige Äquivalenzziffernkalkulation in meinen Skript lautet (hoffe es ist so lesbar ohne richtige Formatierung):

    k(Sj) = (K(M)/∑x(Aj)*a(Mj))*a(Mj) + (K(F)/∑x(Aj)*a(Fj))*a(Fj) + (K(V)/∑x(Aj)*a(Vj))*a(Vj)

    Mit Recheneinheiten wird im FU-Skript nicht gearbeitet, ich erinnere mich aber daran, dass wir es in der Ausbildung so gelernt haben. Deshalb habe ich in diesen Unterlagen nochmal nachgeschaut, da steht sinngemäß:

    k = RE je j * K je RE

    und da sich die RE J errechnen aus x(j) * ÄQZ(j) ergibt sich für F tatsächlich k = 0 auf der entsprechenden Stufe.

    In der FU-Formel werden dagegen die gesamten Kosten einer Stufe durch das Summenprodukt von ME und ÄQZ ALLER Produkt geteilt und dann mit ÄQZ multipliziert, woraus sich etwas anderes ergibt.

    Tja …

    #126612 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    Hallo Markus,

    Ich habe noch mal ein bischen rumgerechnet und dabei mal die Formel die Du mir beschrieben hast näher angeguckt…

    Der Lehrstuhl wird hier argumentieren wollen, dass es kalkulatorisch falsch wäre, die Stückkosten ohne Berücksichtigung der 9 GE zu berechnen, die sich aufgrund der Kostenrelation gem. ÄQZ ergeben. Anzumerken ist aber, dass Kostenrechnung keine reine Kalkulationsrechnung ist, sondern die angefallenen Kosten verursachungsgerecht verrechnen soll- und Kosten haben eine klare, eindeutige Definition. Daher: Meine Gegenargumentation und die ganze Rechnerei ist im Anhang.

    Viel Spaß damit.

    LG

    Chris

    • Diese Antwort wurde geändert vor 5 Jahre, 10 Monate von Chris.
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    #126618 Antworten
    Chris
    Teilnehmer

    Mit der o.g. Ausarbeitung kommen ich zu folgender Überlegung (ist mir grade noch eingefallen, dann lass ich euch in Ruhe):

    Habt ihr 60 raus, weil ihr mit der Formel des Skriptes gerechnet habt, dann wird der Lehrstuhl das wohl als richtig bewerten (die sagen ja immer: „relevant ist nur was in den Skripten steht“).

    Habt ihr 51 raus, und es wird als falsch bewertet, und das ist Notenrelevant, dann schreibt einen Wiederspruch und begründet das entsprechend.

    Also: Auf jeden Fall Klausureinsicht nehmen… Das könnt ihr über die ASTA beantragen.
    Dafür muss die Klausur aber erstmal korrigiert sein.

    So long, jetzt wünsche ich allen einen schönen Tag, und falls es keine Fragen mehr gibt, frohe Ostern und viel Spaß und Erfolg im weiteren Studium.

    LG

    Chris

    #126623 Antworten
    Wesen
    Teilnehmer

    Danke für die Erläuterungen, hat nochmal einen Erkenntnisschub bei mir gegeben. Für andere sicher auch hilfreich, falls sie Widerspruch einlegen wollen.
    Wünsche ebenfalls frohe Ostern.

    #128747 Antworten
    Adi

    Die Noten sind Online.

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    #138767 Antworten
    Simon
    Teilnehmer

    Hallo…
    Ich habe heute mal eine E-Mail an den Leerstuhl geschickt und habe bzgl. Aufgabe 12 meine Begründung geschrieben warum ich denke, dass 51 und somit auch für mich Antwortmöglichkeit E richtig sein muss. Ich habe dazu die ähnliche Begründung genutzt wie sie schon Chris hier online gestellt hat. Es kam dann eine mail zurück mit folgendem Inhalt.

    – Sie vernachlässigen die Kosten für die Fertigungsstelle 2. Auch wenn in der Periode nicht produziert wurde, werden die Lagerentnahmen mit aktuellen Kosten bewertet.

    Bitte informieren Sie sich im Klausurkolloquium –

    Bei mir geht es halt genau um diese eine Frage und die notwendigen Punkte um die Klausur zu bestehen.

    Ich könnte Sie auch ausgleichen… Aber würde die Klausur schon gerne bestehen. Was meint ihr? Sollte man nochmal einen offiziellen Widerruf versuchen?

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Antwort auf: Lösung Klausur internes Rechnungswesen und funktionale Steuerung WS14/15
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