Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Mikroökonomie (Theorie der Marktwirtschaft) Lösung Einsendearbeit Theorie der Marktwirtschaft KE2 Fernuni Hagen WS2018/2019

Dieses Thema enthält 6 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Nils vor 1 Woche, 2 Tagen.

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  • #170914 Antwort
    FSGU Betreuer
    Teilnehmer

    Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

    In diesem Thema wollen wir die Lösung zur Einsendearbeit im Modul 31041 Theorie der Marktwirtschaft (Mikroökonomik), Kurs 00049 KE 2 WS18/19 (Fernuni Hagen) diskutieren. Unsere Mentoren werden euch gern bei inhaltlichen Fragen unterstützen.

    Die Einsendearbeit ist am 15.11.2018 spätestens abzugeben, hier könnt ihr die Fragen downloaden:
    https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31041.shtml

    Wichtige Tipps zu diesem Modul findet ihr hier: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/E-Book-FG-A-Module-Klausurtipps.pdf

    Wir wünschen euch viel Erfolg mit diesem Modul!
    Team Fernstudium Guide

    #171022 Antwort
    Nils

    Hallo,

    Dieses Semester will ich das Modul (endlich) schreiben, daher bin ich mal etwas schneller als sonst mit den Lösungen. Aaalso:

    Aufgabe 1:
    A) Falsch. Knapp ist das Eis auf jeden Fall. Es sei denn am Ende des Tages verschenkt der Eisverkäufer seine Reste noch.

    B) Richtig. Es muss ja gar nicht so viele Leute geben, die das Gut wollen. Also gibts auch keinen Konkurrenzkampf darum, wenn es z.B. mit Salmonellen verseucht ist.

    C) Falsch. Man muss zuerst mal die Preis-Absatzfunktion finden: 30=a-b*90 und 60=a-b*80. Dann lautet die Preis-Absatzfunktion P=300-3x. Wenn dann x=50 ist, dann ist P=150.

    D) Richtig. Beim Preis von 45 ist die Nachfrage 45=300-3x => x=85. Das entspricht auch dem Angebot.

    E) Falsch. Siehe C) und D).

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    #171025 Antwort
    Nils

    Aufgabe 2:

    A) Richtig.

    B) Richtig. Vollständig und transitiv gilt ja nur dann nicht, wenn es einen Widerspruch gibt oder wenn einzelne Güterbündel nicht geordnet werden können. Liegt hier aber nicht vor.

    C) Falsch. Die Indifferenzkurven sind jeweils nur ein Punkt, wenn eine starke Präferenzordnung vorliegt. Weil aber z.B. Indifferenz zwischen (3,2) und (2,3) herrscht, gilt das hier nicht.

    D) Falsch. Denn das Maximum von 2 bzw. 8 ist 8 und das ist größer als das 6, was das Maximum von 6 bzw. 6 ist.

    E) Falsch. Der Eckpunkt muss rechts oben liegen, ansonsten sind die Indifferenzkurven auch rechtwinklig.

    #171026 Antwort
    Nils

    Aufgabe 3:

    A) Falsch. Der Erstattungsbetrag, der zu erwarten ist, liegt bei 10.000*1/100 = 100€. Die Versicherungsprämie ist aber höher!

    B) Richtig. Der erwartete Ertrag berechnet sich zu
    $$\frac{50}{100}*40.000 + \frac{49}{100}*10.000 = 24.900$$

    C) Falsch. Der erwartete Ertrag berechnet sich zu
    $$\frac{50}{100}*40.000 + \frac{49}{100}*10.000 + \frac{1}{100}*10.000 – 200 = 24.800$$

    D) Richtig. Schließt er keine Versicherung ab, dann hat er einen Erwartungsnutzen von
    $$\frac{50}{100}*\sqrt{40.000} + \frac{49}{100}*\sqrt{10.000} = 149$$
    Falls er sich aber zur Versicherung entscheidet, dann bekommt er einen Erwartungsnutzen von
    $$\frac{50}{100}*\sqrt{39.800} + \frac{50}{100}*\sqrt{9.800} = 149,25$$

    E) Richtig. Konkave Nutzenfunktion liegt hier vor.

    #171027 Antwort
    Nils

    Aufgabe 4:

    A) Falsch. Die Engelkurve beschreibt den zusammenhang zwischen Einkommen B und Nachfrage nach Gut 1, falls der Haushalt immer das optimale Güterbündel auswählt.

    B) Richtig. Es gilt
    $$\frac{U_1}{U_2}=\frac{P_1}{P_2}$$
    und deswegen
    $$\frac{U_1}{U_2}=\frac{2X_2}{3X_1}$$
    damit ist dann die Optimalbedingung
    $$X_2 = \frac{3P_1}{2P_2}*X_1$$
    und wenn man es in die Budgetbedingung einsetzt hat man
    $$X_1 = \frac{2B}{5P_1}$$
    Also ist X1(B) linear.

    C) Richtig. Die Einkommens-Konsum-Kurve lautet
    $$X_2 = \frac{3P_1}{2P_2}*X_1$$
    Das ist auch linear.

    D) Richtig.
    E) Falsch. Er gibt 2/5 seines Einkommens aus für das Gut 1, weil
    $$X_1 = \frac{2B}{5P_1}$$

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    #171028 Antwort
    Nils

    Aufgabe 5:

    A) Richtig. Zunächst muss man die Nutzenfunktion aufstellen und die Nebenbedingung 10=X_1+2*X_2 einsetzen für X_1:
    $$U=(3*X_1 + X_2)*(X_1 + 3*X_2) = -5*X_2 ^2 -20*X_2 + 300$$
    Ableiten:
    $$U´_2 = -10X_2-20 <0$$
    Das bedeutet also, dass wenn X2 steigt der Nutzen sinkt. Daher wird der Gärtner all sein Budget nur für Dünger 1 ausgeben.

    #171039 Antwort
    Nils

    Aufgabe 5:

    B) Falsch. Denn im Nutzenmaximum ist a1 = 3*10+0 = 30 und a2 = 3*0+10 = 10. Also ist das Nutzenniveau bei 300=10*30.

    C) Falsch. Wenn man X1=X2=10/3 setzt, dann ergibt sich ein höherer Nutzen.

    D) Richtig. Wenn man X1=X2=10/3 setzt, dann führt eine marginale Erhöhung der Menge von Gut 1 zu einer Verringerung von Gut 2 um eine halbe marginale Einheit. Allerdings sinkt nun a2 und damit ja auch der Nutzen.
    Umgekehrt führt eine marginale Steigerung der Menge von Gut 1 zu einer Reduzierung von Gut 2 um zwei marginale Einheiten. Damit sinkt dann a1.

    E) Falsch. Wieder Einsetzen wie in A). Dann kommt man zu U´(X2)=-4X2 +10 =0 oder X2=5/2. Also ist dsa Güterbündel (5, 5/2) für Heinrich optimal.
    Bei Gustaf ist es wie in D) schon geschrieben so, dass eine Konsumerhöhung von Gut 2 um eine marginale Einheit zu einer Reduzierung des Konsums von Gut 1 führt.

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