Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Mikroökonomie (Theorie der Marktwirtschaft) Lösung Einsendearbeit Theorie der Marktwirtschaft KE 2 Fernuni Hagen WS19/20

Dieses Thema enthält 9 Antworten und 3 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Stefan T. vor 18 Stunden, 12 Minuten.

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  • #192176 Antwort
    FSGU Betreuer
    Teilnehmer

    Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

    In diesem Thema wollen wir die Lösung zur Einsendearbeit im Modul 31041 Theorie der Marktwirtschaft (Mikroökonomik), Kurs 00049 Theorie der Marktwirtschaft KE 2 WS19/20 (Fernuni Hagen) diskutieren. Unsere Mentoren werden euch gern bei inhaltlichen Fragen unterstützen.

    Bis wann ist die Einsendearbeit abzugeben und wo finde ich die Einsendearbeit?
    Die Einsendearbeit ist am 14.11.2019 spätestens abzugeben, hier könnt ihr die Fragen downloaden:
    https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31041.shtml bzw. hier https://www.fernuni-hagen.de/mks/lotse/

    Wo findet ihr noch wichtige Tipps zu der Einsendearbeit und zur Klausur?
    Wichtige Tipps zu diesem Modul findet ihr hier: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/E-Book-FG-A-Module-Klausurtipps.pdf

    Wo findet ihr die Klausuraufgaben und die Klausurstatistiken?
    Die Klausuraufgaben und eine Klausurstatistik könnt ihr hier finden: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/klausuraufgaben-klausurstatistik.pdf

    Wir wünschen euch viel Erfolg mit diesem Modul!
    Team Fernstudium Guide

    #192300 Antwort
    Claudia Lang
    Teilnehmer

    Hallo,
    auf diesem Link der Fernuni wird nur SS19 angezeigt, für WS19/20 gibt es noch keine Auswahlmöglichkeit, oder habt ihr eine finden können? Danke für eine Rückmeldung.

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    #192478 Antwort
    Cordula Grün

    Aufgabe 1

    Die Aussagen C und E sind korrekt

    A) Ist Falsch! Nur die Tatsache, dass ein positiver Gleichgewichtspreis für ein Gut vorliegt, reicht schon, damit es sich um ein knappes Gut handelt.

    B) Falsch. Warum existiert kein Preis? Das kann daran liegen, dass für das Gut keine Eigentumsrechte gegeben sind. Dennoch kann um ein knappes Gut vorliegen. Typischerweise bei Allmenderessourcen findet man diesen Fall.

    C) Richtige Aussage.

    D) Falsch. Das Gut wird von den Konsumenten nachgefragt, falls ihre Zahlungsbereitschaften für das Gut größer oder gleich P sind.

    E) Auch hier ist es eine richtige Aussage.

    #192479 Antwort
    Cordula Grün

    Aufgabe 2

    Richtig ist Aussage A, B und C

    A) Richtig.

    B) Richtig. Als Beispiel denke man daran, dass der Entscheider Güterbündel vorzieht, die unterhalb der dargestellten Indifferenzkurve sich befinden.

    C) Richtig

    D) Falsch. Es könnte im Schaubild d um eine Indifferenzkurve eines Entscheiders mit der Nutzenfunktion \(U(X_1\;,X_2\;)\;=\;X_1\) vorliegen.

    E) Falsch. Was das Gut 2 betrifft gilt: Die Annahme der Nicht-Sättigung gilt dann nicht mehr

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche, 2 Tagen von Redaktion.
    #192480 Antwort
    Cordula Grün

    Aufgabe 4

    Richtig sind B, D und E.

    A) Falsch.
    Um das zu beweisen, unterstellen wir \((\;X_1\ast\;,\;X_2\ast\;,\;X_3\ast)\) als das optimale Güterbündel, natürlich in Abhängigkeit von a.

    Nun gilt wegen der Budgetbedingung \(\;X_1\ast\;,\;X_2\ast\;,\;2X_3\ast=20\).
    Jetzt bilden wir die Ableitungen: \(\partial U\;/\;\partial X_1\;=\;X_2,\partial U\;/\;\partial X_2\;=\;X_1\) und \(P_1\;=\;P_2\).

    Damit gilt, dass im Gleichgewicht \(X_1\ast\;=\;X_2\ast\) ist.

    Das muss man wieder in die Budgetbedingung einsetzen: \(X_1\ast\;=\;X_2\ast\;=\;\frac{20-2X_3\ast}2=10-X_3\ast\).

    Die Nutzenfunktion U ist dann eine Funktion, die so aussieht:
    $$U(X_3) = (10-X_3)^2 +aX_3$$

    Daraus folgt dann \(U′(X_3)\;=\;2(10\;-\;X_3\;)(\;-1)\;+\;a\;=\;2\;X_3\;-\;20\;+\;a\;>\;0\;\;\Leftrightarrow\;X_3\;>\;10\;-\;a\;/\;2\;.\)

    Nimmt man etwa an, dass gilt: \(a\;>\;20\), dann wird der Nutzen bei einer Erhöhung von \(X_3\) mit entsprechender Reduzierung von \(X_1\) und \(X_2\) generell ansteigen. Es wird dann in diesem Fall ausschließlich das Gut 3 konsumiert werden.

    B) Richtig. Wie eben bewiesen.

    B) Falsch. Wie eben bewiesen.

    D) Richtig. Wie eben bewiesen.

    E) Richtig! Wenn wir a = 10 setzen, dann ist die Nutzenfunktion \(U(X_3)={(10-X_3)}^2+10X_3\) für alle Werte \(X_3\;<5\) streng monoton fallend.
    Liegen die Werte zwischen \(5<X_3\;\leq10\), dann liegt streng steigende Monotonie vor.
    Das Maximum dieser Funktion ist am Rand der Definitionsmenge. Für U(0)=100=U(10) ist der Konsument indifferent zwischen den Güterbündeln (10,10,0) und (0,0,10).

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    #192481 Antwort
    Cordula Grün

    Aufgabe 5

    Richtig sind die Aussagen A und D

    B) Falsch. Die Nachfrage steigt, wenn es sich um ein Giffen-Gut handelt.

    C) Falsch. Unterstellen wir die Nutzenfunktion \(U(X_1\;,X_2\;)\;=\;X_1X_2\), dann wird sich die Nachfrage nach Gut 2 nicht mehr ändern.

    E) Falsch. Bei inferioren Gütern hat ein Einkommensrückgang einen Nachfrageanstieg zur Folge.

    #192558 Antwort
    Ella

    @ Josh`s Cordula Grün: Konntest du Aufgabe 3 lösen?

    #192742 Antwort
    Dan

    Aufgabe 3
    A – wahr
    Prospekt lautet: ([0,5 ; 0,5] , [0 , 12])
    erwarteter Nutzen= 1/2∙√(3*0)+1/2*√(3*12)=3
    3~3

    B – falsch
    Da hier Indifferenz herrscht (Ergebnis aus A), existiert keine Präferenz.

    C – richtig
    Erwarteter Nutzen des ersten Prospekts = 3 (gelöst bei Antwort A)
    erwarteter Nutzen des Prospektes {B}= 1/2∙√(3*1/3)+1/2*√(3*25/3)=3
    3~3

    Da beide Prospekte den gleichen erwarteten Nutzen ergeben, herrscht Indifferenz.

    Bei D & E habe ich bisher keinen Ansatz zur Lösung gefunden

    (Ich bin mir bei diesen Lösungen aber auch alles andere als sicher. Und bin deshalb für jede Diskussion offen. (für Zustimmung natürlich ebenso ^^))

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    #192743 Antwort
    Dan

    @ Cordula Grün: Könntest Du mir vielleicht näher erklären wieso bei Aufgabe 2 die Antwort B richtig ist?

    Ich hätte B als falsch angesehen, da ich es so verstanden habe, dass die Annahme der Nichtsättigung impliziert, dass der Verlauf der Indifferenzkurve konvex mit einer negativen Steigung ist.

    Vielleicht habe ich aber die Ausnahme übersehen.

    #192765 Antwort
    Stefan T.

    Naja, auf Seite 62 ist doch definiert, dass das Sicherheitsäquivalent kleiner oder größer dem Nutzen ist. Hier steht aber nicht, was der Fall ist, wenn beides gleich ist. Daher ging ich davon aus, das man darüber auch keine Aussage treffen kann bzgl Risikofreudigkeit/Scheu…aber keine Ahnung ob das richtig ist.

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