Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Externes Rechnungswesen Lösung Einsendearbeit Jahresabschluss KE3 Fernuni Hagen WS2018/2019

Dieses Thema enthält 8 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Joe vor 1 Tag, 5 Stunden.

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  • #170908 Antwort
    FSGU Betreuer
    Teilnehmer

    Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

    In diesem Thema wollen wir die Lösung zur Einsendearbeit im Modul 31011 Externes Rechnungswesen, Kurs 00029 Jahresabschluss KE 3 WS18/19 (Fernuni Hagen) diskutieren. Unsere Mentoren werden euch gern bei inhaltlichen Fragen unterstützen.

    Die Einsendearbeit ist am 03.01.2019 spätestens abzugeben, hier könnt ihr die Fragen downloaden:
    https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31011.shtml
    bzw. https://www.fernuni-hagen.de/mks/bRw/

    Wichtige Tipps zu diesem Modul findet ihr hier: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/E-Book-FG-A-Module-Klausurtipps.pdf

    Wir wünschen euch viel Erfolg mit diesem Modul!
    Team Fernstudium Guide

    #171131 Antwort
    Nils

    So dann leg ich mal los:

    Aufgabe 1:

    Aussage a)
    nur für mittlere und große Kapitalgesellschaften richtig. Also 5 eintragen

    Aussage b)
    3 Monate Frist ist bei mittleren und großen Kapitalgesellschaften richtig. Also 5 eintragen.

    Aussage c)
    Hier ist 9 einzutragen, da falsch.

    Aussage d)
    Die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung gelten immer, also 7 eintragen.

    Aussage e)
    immer richtig, also 7 eintragen.

    Aussage f)
    Immaterielle Vermögensgegenstände müssen aktiviert werden, gilt für alle Kapitalgesellschaften, also 2 eintragen.

    Aussage g)
    Kontoform gilt für alle Kapitalgesellschaften, also 2 eintragen.

    Aussage h)
    immer richtig, also 7 eintragen.

    Zusammengefasst:
    110 Soll 5 Haben 5 Betrag 9 Zusatz 7
    120 Soll 7 Haben 2 Betrag 2 Zusatz 7

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    #171132 Antwort
    Nils

    Aufgabe 2:

    a) Die Konten sind 200 und 200, weil die Anschaffungskosten von 200 T€ einzutragen sind. Die außerplanmäßige Abschreibung muss zurückgenommen werden.

    b) Der Börsenkurs zum Jahresende ist 66, aber 75 muss danach eingetragen werden, weil von der Kurserholung laut Aufgabenstellung ausgegangen werden muss (wobei ich mir nicht vorstellen kann, dass das jemals so in der Praxis erfolgen kann. Wer kann denn schon einen Börsenkurs vorhersehen).

    ca) Zuerst 180, dann 199, denn „bei zeitlich begrenzt nutzbaren Vermögensgegenständen des Anlagevermögens ist nur die linear-gleichbleibende oder die geometrisch-degressive Abschreibungsmethode anzuwenden“.

    cb) 1 und 1 eintragen, wegen Bilanzierungsverbot.

    d) planmäßige Abschreibungen von 600 T€, weil voraussichtlich NUR vorübergehende Wertminderung der Maschine.

    e) 300 auf 10 Jahre abschreiben, sind 30. Verbleiben also noch 270. Aber die außerplanmäßige Abschreibung von 60 T€ wird rückgängig gemacht. Das sind 15 (=60*25%), also insgesamt 315.

    f) 100 und 100 jeweils eintragen, weil am 31.12.10 der Kurs bei 1 €/$ steht.

    g) Herstellkosten sind 96 und Verwaltungsgemeinkosten sind 4, also 100 insgesamt.

    h) Rabatt von 30% auf 200 sind 60 und dann noch 5% Skonto sind 10. Maximal gehen also 120, minimal gehen 140. Bei Monteurkosten war ich mir aber unsicher.

    i) 300 und 300 sind einzutragen, kein Spielraum bei der Vorratsbeschaffung.

    Zusammengefasst:
    130 Soll 200 Haben 200 Betrag 66 Zusatz 75
    140 Soll 180 Haben 199 Betrag 1 Zusatz 1
    150 Soll 600 Haben 600 Betrag 270 Zusatz 315
    160 Soll 100 Haben 100 Betrag 96 Zusatz 100
    170 Soll 120 Haben 140 Betrag 300 Zusatz 300

    #171133 Antwort
    Nils

    Aufgabe 3:
    Rohergebnis = Umsatzerlöse + Bestandsveränderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnisse + andere aktivierte Eigenleistungen + sonstige betriebliche Erträge – Materialaufwand/bezogene Leistungen = 4300+65-70+80-980-240 =3155

    Jahresüberschuss = 4300+80-850-80-980-195-240-200-185-712

    Bilanzgewinn:
    Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag
    + Gewinnvortrag aus dem Vorjahr oder
    – Verlustvortrag aus dem Vorjahr
    + Entnahmen aus der Kapitalrücklage
    + Entnahmen aus Gewinnrücklagen
    – Einstellungen in Gewinnrücklagen
    = Bilanzgewinn/Bilanzverlust
    Also: 993 -30-45-200 = 718

    Zusammengefasst:
    180 Soll — Haben — Betrag 3155 Zusatz 993
    190 Soll — Haben 718 Betrag 1725 Zusatz —

    #172012 Antwort
    Peter

    Wie berechnet man denn das Betriebsergebnis?

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    #172114 Antwort
    Flo

    Hallo Nils

    könntest du bitte nochmal deine Antworten zu Aufgabe 1 prüfen.
    Denk das die Antwort zu Frage (f) eigentlich zur Frage (e) gehört.
    Und bei Frage (g) denke ich das nach §266 HGB die Bilanz immer in Kontenform abzubilden ist. Die Regelungen für die verschiedenen Größenklassen sagen meines erachtens ja nur aus was bzw. welche der Posten lt. Gliederung in die Bilanz aufzunehmen sind.

    #172122 Antwort
    Stefan

    das ist aber die Musterlösung (?)

    #172148 Antwort
    Flo

    Hallo Stefan,

    wieso ist das die Musterlösung?

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    #172325 Antwort
    Joe

    266 HGB bezieht sich systematisch lediglich auf die Bilanzierung von Kapitalgesellschaften, findet ergo bei Personengesellschaften keine Anwendung. Daher ist Antwort 2 bei Aufgabe 1g) m.E. richtig.
    Gruß Joe

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