Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Investition und Finanzierung Lösung Einsendearbeit Investition Fernuni Hagen SS2019

Dieses Thema enthält 13 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Susanne vor 1 Monat, 2 Wochen.

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  • #175051 Antwort
    FSGU Betreuer
    Teilnehmer

    Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

    In diesem Thema wollen wir die Lösung zur Einsendearbeit im 31021 Investition und Finanzierung | Kurs 40520 Investition SS19 (Fernuni Hagen) diskutieren.
    Unsere Mentoren werden euch gern bei inhaltlichen Fragen unterstützen.

    Wann ist die Einsendearbeit abzugeben?
    Die Einsendearbeit ist am 04.07.2019 spätestens abzugeben, hier könnt ihr die Fragen downloaden: https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31021.shtml

    Wo findet ihr noch wichtige Tipps für die Einsendearbeit?
    Die haben wir euch in der folgenden PDF übersichtlich dargestellt: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/E-Book-FG-A-Module-Klausurtipps.pdf

    Wo findet ihr die Klausuraufgaben und die Klausurstatistiken?
    Die Aufgaben aus den Klausuren und Klausurstatistiken könnt ihr in dieser PDF finden: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/klausuraufgaben-klausurstatistik.pdf

    Wir wünschen euch viel Erfolg mit diesem Modul!
    Team Fernstudium Guide

    #175781 Antwort
    Steffen

    Hallo,

    freue mich auf Rückmeldung zu meinen Lösungen:

    Aufgabe 1

    a) Hier gibt es verschiedene Optionen.
    Die erste Möglichkeit ist, dass nur in t=0 konsumiert wird.
    In diesem Fall ist C0=1000 und C1=0.

    Die zweite Möglichkeit ist, dass der Investor komplett seine Einlage erbringt und dann in C0 noch 1000-600 = 400 verkonsumieren kann, in diesem Fall ist C0=400. Entsprechend wäre dann C1=990.

    Alternativ gibt man das gesamte Eigenkapital in C1 aus, somit gilt für den Konsum C0=0 und C1= 1430.

    Der Kapitalwert ist für den Kalkulationszins von 10% positiv, wegen -600 + 990/1,1 = 300

    Also: Die Sachinvestition ist vollständig durchzuführen und im Umfang von 600.

    b) Der Kapitalwert ist wie schon berechnet
    $$C=-600+990*1,1^{-1}=300$$

    Die Zinsgerade schneldet die C0-Achse bei
    $$400+990*1,1^{-1}=1300$$
    Da die Differenz zum Eigenkapital 1000 genau dem Kapitalwert entspricht, ist das der Minderbetrag der Auszahlung der Sachinvestition im Vergleich zur einzahlungsidentischen Investition.

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    #175782 Antwort
    Steffen

    c)
    Zuerst brauchen wir die Zinsgerade:
    C1= 990 – 1,1*(C0 -400) = 1430 – 1,1 C0.

    Dann ist der Nutzen gleich
    $$U= C_0*C_1 = (1430 – 1,1C_0)*C_0 = -1,1*C_0^2 + 1430*C_0$$

    Ableiten nach C0 und Nullsetzen (Bedingung erster Ordnung) hat dann die Ergebnisse C0=650 und C1=715:
    $$\frac{dU}{dC_0} = 1430 – 2,2*C_0 = 0$$

    d)
    Zeitpunkt t=0
    Eigenkapital – Investitionssumme + Kredid = Konsum in t=0
    1000- 600 +250 = 650

    Zeitpunkt t=1
    Investition – Kredit = Konsum in t=1
    990 – 250*1,1 = 715.

    #175783 Antwort
    Steffen

    Aufgabe 2:

    a)
    Zunächst einmal kann man den RBF(T,r) mit q=1+r multiplizieren.

    $$q*RBT(T,r) = 1 + q^{-1} + q^{-2} + q^{-3}… + q^{-(T-1)}$$

    Nun q*RBT(T,r) und RBF(T,r) voneinander abziehen:
    $$q*RBF(T,r)-RBF(T,r)= 1 – q^{-T} = (q-1)*RBF(T,r)$$

    Anschließend muss man nur noch mit (q-1) teilen:
    $$RBF(T,r)=\frac{1 – q^{-T}}{q-1}=\frac{1 – q^{-T}}{r}$$

    b) Die Grafik im Anhang zeigt, dass die y-Achse (Kapitalwertachse) bei 456 = -1700 + 220 +605+1331 geschnitten wird und sie hat den internen Zins bei 10%.
    Für i gegen unendlich geht die Funktion gegen -1700.

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    #175784 Antwort
    Steffen

    Aufgabe 3:

    b) Der Kapitalwert ist gleich – 56,1983
    $$C=-2000 + 960/1,1 + 1296/1,1^2= -56,1983$$

    Da der Kapitalwert negativ ist, sollte man nicht investieren.

    Ausgeben hätte man 2000 – 56,1983 = ca.1943,80

    c) Es ist eine Normalinvestition, wenn es nur einen Vorzeichenwechsel von + zu – gibt. Dann ist der interne Zins eindeutig und liegt bei größer -100%. Dann ist das gebundene Kapital immer nichtnegativ.

    Zu den internen Zinsen braucht man die pq-Formel:

    $$r_{1,2} = \frac{-960}{-2*2000}+-\sqrt{\frac{960^2}{(-4000)^2}-\frac{1296}{-2000}}-1$$
    Wenn man das ausrechnet, kommt man auf 0,08 und -1,6. Also ist der interne Zins ökonomisch relevant bei 8%. Da 0,08<0,1 ist, ist die Investition nicht durchzuführen.

    d)
    Eine Annuität, die positiv ist (bzw. negativ) gibt den Betrag wieder, um welchen die Einzahlungsüberschüsse in allen Jahren geringer (bzw. höher) sein dürfen (bzw. müssten), wenn man kein anderes Endvermögen erreichen will als würde man die Unterlassensalternative wählen.

    Oder:
    Eine positive Annuität ist der Nettoüberschuss im Durchschnitt, welcher bei einem projektindividuell vorteilhaften Investitionsprojekt im Vergleich zum Unterlassen je Periode erzielt werden kann.

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    #176932 Antwort
    charburk
    Teilnehmer

    Hallo Steffen,
    cool dass du das so gut erklärt und gelöst hast.
    Ich muss gestehen ich bin noch nicht mit allen Kurseinheiten durch, davon abgesehen habe ich explizit zum Fisher Modell noch nichts gefunden.
    Könntest du zu den einzelnen Lösungen den Verweis zum entsprechenden Skript geben?
    Vielen DanK

    #177795 Antwort
    Sören

    Hallo,

    bin zwar nicht direkt angesprochen, aber zum Beispiel zum Fisher Modell findest du in den Investition Kurseinheiten gar nichts. Das führt Herr Prof. Hering entweder durch sein Buch (von welchem ich abrate) oder durch die Einsendearbeiten ein.

    LG Sören

    #177865 Antwort
    Jens Raisl
    Teilnehmer

    Das Fisher-Theorem wird in der ersten Kurseinheit Finanzierung behandelt.

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    #177962 Antwort
    L.dB

    Guten Tag,

    Frage zu dem Lösungsansatz der 1. Aufgabe.
    Es ist offensichtlich, dass 600 investiert werden und in C1 990 € bringt. Muss ich nicht aber noch die restlichen 400 berücksichtigen, die dann zusätzlich in C1 ein plus von 40 bringen (also 990+440 ? ).
    Auch ist die Unterlassensalternative doch möglich. Also er investiert gar nicht und legt die 1000 € Kapital komplett zu den 10% an und hat in C1 1100 € .

    Wie gehe ich also beim Aufstellen der Funktion zur Berechnung einer Transformationskurve mit so vielen Möglichkeiten und so wenig Angaben vor?

    #178042 Antwort
    charburk
    Teilnehmer

    Also so wie ich es verstanden habe,sind die Daten der Transformationskurve. Konsummöglichkeiten, dh. du hast dein Eigenkapital von 1000€ und kannst entweder:
    – 1.alles verkonsumieren t=0 und hast in t=1 0€ zum konsumieren
    – 2.oder 600€ investieren und den Rest (400€) konsumieren und in t=1 die Möglichkeit den Rückfluss von 990€ zu verkonsumieren
    -3.oder investierst die 600€ und legst den Rest 400€ an (t=0) und hast dann in t=1 die Möglichkeit den Rückfluss aus der Sachinvestition zu verkonsumieren sowie die angelegten 400€ mit Zinsen also 1430€

    Empfehlenswert ist es, die drei Möglichkeiten in Tabellenform aufzuschreiben und in einer Spalte Konsum in Periode 0 und in der dritten Spalte Konsum in Periode 1 zu unterteilen.

    Die Unterlassenalternative ist ja hier auch dabei, nämlich alles zu konsumieren statt zu investieren! Möglichkeit 1
    „Es ist offensichtlich, dass 600 investiert werden und in C1 990 € bringt. Muss ich nicht aber noch die restlichen 400 berücksichtigen, die dann zusätzlich in C1 ein plus von 40 bringen (also 990+440 ? )“
    das wäre Möglichkeit 3

    Also er investiert gar nicht und legt die 1000 € Kapital komplett zu den 10% an und hat in C1 1100 € .
    Diese Möglichkeit wäre, nach meinem Verständnis, keine Konsummöglichkeit

    Für die Daten der Transformationskurve gibt es nur diese drei Möglichkeiten!

    #184247 Antwort
    Nina
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,
    kann mir hier zufällig jemand einen Tipp geben, wie ich das Koordinatensystem am PC grafisch darstelle?
    Meine excel-Kenntnisse reichen leider nicht aus, wobei ich mir auch nicht sicher bin ob das so speziell in excel möglich ist.
    Danke schonmal :)

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    #184414 Antwort
    Linda
    Teilnehmer

    Hallo Nina,
    Ich kann dir nur empfehlen, dass einfach mit der Hand zu zeichnen. Das wird wahrscheinlich schneller gehen ;-)
    LG

    #184441 Antwort
    Susanne
    Teilnehmer

    Hallo, also ich habe bei 1c) mit 1300 gerechnet und nicht mit dem C1 Wert. Dann sieht der Optimale Konsumplan anders aus. Den größeren c Wert nimmt man doch nur bei der additiven Nutzenfunktion… oder sehe ich da was falsch…?

    #184979 Antwort
    Susanne
    Teilnehmer

    hat sich geklärt… ich habe meine Denkfehler gefunden…

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 2 Wochen von Susanne.
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