Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Einführung in die VWL Lösung Einsendearbeit Einführung in die VWL Fernuni Hagen WS2019/2020

Dieses Thema enthält 7 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Marvin vor 1 Woche, 2 Tagen.

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  • #192168 Antwort
    FSGU Betreuer
    Teilnehmer

    Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

    In diesem Thema wollen wir die Lösung zur Einsendearbeit im Modul 31001 Einführung in die Wirtschaftswissenschaft, Kurs 40501 Einführung in die Volkswirtschaftslehre WS19/20 (Fernuni Hagen) diskutieren. Unsere Mentoren werden euch gern bei inhaltlichen Fragen unterstützen.

    Bis wann ist die Einsendearbeit abzugeben und wo finde ich die Einsendearbeit?
    Die Einsendearbeit ist am 02.01.2020 spätestens abzugeben, hier könnt ihr die Fragen downloaden:
    https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31001.shtml

    Wo findet ihr noch wichtige Tipps zu der Einsendearbeit und zur Klausur?
    Wichtige Tipps zu diesem Modul findet ihr hier: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/E-Book-FG-A-Module-Klausurtipps.pdf

    Wo findet ihr die Klausuraufgaben und die Klausurstatistiken?
    Die Klausuraufgaben und eine Klausurstatistik könnt ihr hier finden: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/klausuraufgaben-klausurstatistik.pdf

    Wir wünschen euch viel Erfolg mit diesem Modul!
    Team Fernstudium Guide

    #192510 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 1):

    a)
    Freiwillig arbeitslos ist, wer zum Arbeitskräftepotential zu zählen ist, aber zum herrschenden Lohnsatz nicht bereit ist zu arbeiten.
    Unfreiwillig sind alle registrierten und unregistrierten Arbeitslosen, die annahmegemäß zum herrschenden Lohnsatz arbeiten würden.

    Zur unfreiwilligen Arbeitslosigkeit zählt die konjunkturelle Arbeitslosigkeit (abhängig vom Konjunkturzyklus) und die natürliche Arbeitslosigkeit, die strukturelle und friktionelle Arbeitslosigkeit.

    b)
    Die natürliche Arbeitslosigkeit ist die strukturelle und friktionelle Arbeitslosigkeit.
    Friktionelle Arbeitslosigkeit entsteht durch Arbeitsplatzwechsel, auch saisonale Arbeitslosigkeit, meist von kurzer Dauer.
    Strukturelle Arbeitslosigkeit ist von längerer Dauer.
    Sie ist bedingt durch strukturellen Wandel wie technologische Änderungen und Nachfrageverschiebungen.
    Die schnelle Eingliederung scheitert oft daran, dass die Qualifikationsanforderungen von den Arbeitskräften nicht erfüllt werden oder dass sie zu wenig mobil sind.
    Die natürliche Arbeitslosigkeit lässt sich nicht durch Konjunkturpolitik beseitigen, daher wird sie als natürlich bezeichnet.

    c)
    Hysteresis bedeutet, dass die strukturelle Arbeitslosigkeit nicht konstant ist, weil sie sich mit der Gesamtrate der Arbeitslosigkeit mitändert.
    Denn je länger ein Mensch arbeitslos ist, umso stärker entwertet dies sein Humankapital, also umso schlechter ist er vermittelbar.
    Dazu kommen noch Messunterschiede in der Arbeitslosigkeit zwischen den einzelnen Ländern.

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    #192511 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 2):

    Als Gegenmaßnahmen bei der Inflation sind zu nennen:

    – Preisstopp:
    staatliches Verbot von Preiserhöhungen, symptomatisch, schaltet den zentralen Marktmechanismus (Preismechanismus) aus. Typisch in Krisenzeiten wie Kriegen oder bei Hyperinflation.

    – Ursachenbekämpfend ist antizyklische Fiskalpolitik.
    Übernachfrage wird durch Reduzierung der staatlichen Nachfrage entgegen gewirkt. Aber fraglich, ob das überhaupt klappt.

    – antizyklische Geldpolitik: analog zur Fiskalpolitik soll die Nachfrage reduziert werden. Aber Wirkungsverzögerungen sind möglich, so dass z.B. eine Verschärfung der nächsten Rezession möglich ist. Ist die restriktive Konjunkturpolitik zu früh vorgenommen worden, dann kann eventuell der kommende Aufschwung darunter leiden und damit eine vorhergehende Rezession verlängert werden.

    #192512 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 3):

    a) Der Einkommenseffekt gibt an, wie sich die Güternachfrage ändert, wenn Preisänderungen das reale Einkommen (also kaufbare Gütermenge) ändert.

    b) Der Substitutionseffekt gibt an, wie sich die Güternachfrage ändert, wenn Preisänderungen das Austauschverhältnis zwischen zwei Güter ändern und sich damit auch das Preisverhältnis ändert.

    #192513 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 4):

    Reale Größen messen Gütermengen, wohingegen Nominale Größen diese Gütermengen mit Preisen bewertet angeben. Es sind also monetäre Größen.

    Beispiel: Eine Volkswirtschaft stellt 500.000 PCs her (reale Größe). Deren Wert liegt bei 5 Mio.€ als nominale Größe.

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    #192514 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 5):

    a) Zuerst muss das Gleichgewicht berechnet werden. Dazu setzt man die Angebotsfunktion und die Nachfragefunktion gleich:
    $$25-0,5p=10+0,25p$$

    umstellen:
    $$15 = 0,75p$$

    Der Preis ist dann gleich 15*4/3=20

    Nun kann man noch die Menge berechnen:
    $$x = 25-0,5*20 = 25-10 = 15$$

    b) Als Nachfrage hat man dann 25-0,5*25 = 12,5 und das Angebot liegt bei 10+0,25*25=16,25

    c) Es liegt Überschussangebot. Der Mindestpreis ist für die Anbieter von Vorteil und für die Nachfrager entsprechend nachteilig.

    #192515 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 6):

    a) Die Preisabsatzfunktion ist in diesem Fall gleich:
    $$p = a-x$$

    b) Der Erlös berechnet sich zu
    $$p*x = ax-x^2$$

    Somit ist der Grenzerlös gleich a – 2x.

    Nun kann man dies gleichsetzen mit den Grenzkosten von 2x und bekommt:
    $$a-2x = 2x$$
    Umgestellt also:
    $$4x=a bzw. x=a/4$$

    c) Der Preis liegt bei $$p = a- a/4 = 3/4 * a$$

    d) Für den Gewinn hat man $$p*x – K = a/4 * 3/4a – (a/4)^2 – c*(a/4) – C$$

    #192516 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 7):

    a) Für das primäre Budgetdefizit erhält man
    P* = Staatsausgaben – Staatseinnahmen
    P*= 275 Mio. € – 300 Mio. € = -25 Mio. €

    b) Die Zinszahlungen der Staatsschuld sind:
    i * Staatsschuld aus der Vorperiode
    also: 0,03 x 7.000 Mio. € = 210 Mio. €

    c) Summe Primäres Budgetdefizit zuzüglich Zinszahlung auf Staatsschuld
    = -25 + 210 Mio. € = 185 Mio. €

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