Startseite Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Einführung in die VWL Lösung Einsendearbeit Einführung in die VWL Fernuni Hagen SS2018

Dieses Thema enthält 8 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Andi vor 1 Woche, 4 Tagen.

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  • #167208 Antwort
    FSGU Betreuer
    Teilnehmer

    Hallo,
    Hier könnt ihr die Lösung zur Einsendearbeit im Modul 31001 Einführung in die Wirtschaftswissenschaft, Kurs 40501 EVWL Einführung in die Volkswirtschaftslehre (Fernuni Hagen) diskutieren.

    Die Einsendearbeit ist am 05.07.2018 spätestens abzugeben, hier könnt ihr die Fragen downloaden:
    https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31001.shtml

    #167475 Antwort
    Andi

    Hi, nachfolgend meine Ideen dazu (steht ja fast alles im Skript)

    Aufgabe 1:
    Fiskalpolitik: Öffentliche Einnahmen und Ausgaben werden dazu verwendet, gesamtwirtschaftlicher Ziele zu erreichen. Dazu zählt insbesondere die Behebung eines gesamtwirtschaftlichen Ungleichgewichtes.

    Beispiel: In einer Boomphase reduziert die Regierung die Staatsausgaben, um die Überhitzung der Gesamtwirtschaft zu erreichen. Dadurch sinkt die Nachfrage am Gütermarkt.
    Umgekehrt in der Rezession: Die Ausgaben etwa für Infrastruktur werden durch die Regierung erhöht. Die Folge ist, dass die Firmen, die die Aufträge dazu erhalten, mehr Mitarbeiter einstellen. Dadurch steigt der Konsum, die Beschäftigung steigt und somit die gesamtwirtschaftliche Nachfrage.

    Geldpolitik: Alle wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die der Regelung der Geldversorgung dienen, wobei die gesamtwirtschaftlichen Ziele zu beachten sind, insbesondere das Ziel der Preisniveaustabilität.
    Beispiel: Erhöhung der Geldmenge durch die Zentralbank in Rezession. Zinsen sinken und damit sollen die Investitionen ansteigen.

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    #167476 Antwort
    Andi

    Aufgabe 2:

    a) Die natürliche Arbeitslosigkeit besteht aus friktioneller und struktureller Aarbeitslosigkeit. Der Begriff natürliche Arbeitslosigkeit kann einen etwas irreführenden Eindruck erwecken, dass diese Arbeitslosigkeit, da „natürlich“, einfach akzeptiert werden muss. Dies ist jedoch nicht der Fall. Der Fachbegriff „natürlich“ bedeutet nur, dass diese Arbeitslosigkeit durch die Konjunkturpolitik nicht beseitigt werden kann.

    b) Nach der Hysteresis-Hypothese ist die strukturelle Arbeitslosenrate nicht konstant, sondern verändert sich, wenn sich die tatsächliche gesamte Arbeitslosenrate ändert. Denn je länger jemand arbeitslos ist, umso weniger wird er vermittelbar sein auf dem (ersten) Arbeitsmarkt, da das „Humankapital“ entwertet wird.

    c) Zum herrschenden Lohnsatz sind die freiwillig Arbeitslosen nicht bereit zu arbeiten. Das bedeutet, dass Angebot und Nachfrage (und damit der Lohn als Preis) regeln, wie groß die freiwillige Arbeitslosigkeit sein wird.

    #167477 Antwort
    Andi

    Aufgabe 3:

    Wenn eine Transaktion positiv oder negativ auf solche Wirtschaftssubjekte wirkt, die selbst gar nicht an der Transaktion beteiligt sind, dann liegen externe Effekte vor.

    Positiv ist der externe Effekt, wenn das unbeteiligte Wirtschaftssubjekt einen Zusatznutzen aus der Transaktion erhält.

    Negativ ist der externe Effekt, wenn dem unbeteiligten Wirtschaftssubjekt ein Schaden aus der Transaktion erhält.

    Beispiele:
    Negativer Effekt:
    Unternehmen verschmutzt einen Bach, Angler können keinen Fische mehr fangen, sie haben also einen Schaden durch die Verschmutzung erlitten.

    Positiver Effekt:
    Eine Impfung schützt nicht nur den Geimpften sondern auch all jene, die in Kontakt mit ihm stehen und sich entsprechend nicht an einer Krankheit anstecken können – eben weil der Geimpfte auch nicht krank wird.

    #167478 Antwort
    Andi

    Aufgabe 4:

    Tauschmittelfunktion:
    Das Vorhandensein von allgemein akzeptiertem Geld erleichtert den Warenaustausch erheblich. Die Transaktions- und Informationskosten sind deutlich geringer als in einer puren realen Tauschwirtschaft. Dies ist darauf zurückzuführenn, dass die Kauf- und Verkaufswünsche beider Parteien nicht mehr in vollem Umfang übereinstimmen müssen.

    In einer reinen realen Tauschwirtschaft braucht man einen Tauschpartner, wenn man ein Gut verkaufen will und ein anderes Gut dafür beziehen will. Dieser kann schwierig zu finden sein. Will man etwa Schokolade gegen Chips tauschen, muss man jemand finden, der seine Chips hergeben will gegen Schokolade.
    Bei der Geldwirtschaft wird dies vermieden.

    Rechenmittelfunktion:
    Geld reduziert die Informationskosten, somit sinken die gesamten Kosten der Gütertransaktion. Die Verwendung von Geld als Numéraire lässt die Anzahl der Austauschrelationen zwischen allen handelbaren Gütern sinken, und zwar auf n-1.
    Folge: Vergleichbarkeit steigt und auch die Übersichtlichkeit.

    Wertaufbewahrungsmittelfunktion:
    Man kann durch die Geldhaltung Kaufkraft in die Zukunft verlagern. Deshalb müssen Kauf und Verkauf nicht mehr zum gleichen Zeitpunkt stattfinden.
    Es muss jedoch Geld allgemein akzeptiert werden und das Gut muss entsprechend lagerfähig sein.

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    #167479 Antwort
    Andi

    Aufgabe 5:

    a) Im Gleichgewicht ist Angebot = Nachfrage.
    Also ist a+bp = c-dp.
    Umstellen: bp+dp = c-a
    Damit ist der Gleichgewichtspreis gleich p=(c-a)/(b+d)

    b) Einsetzen des Preises:
    Angebotsmenge = a+bp = a + b*(c-a)/(b+d)
    Erweitern mit (b+d)
    $$a*\frac{b+d}{b+d} + b*\frac{c-a}{b+d} = \frac{ab+ad+bc-ab}{b+d}= \frac{ad+bc}{b+d}$$

    Nachfragemenge = c-dp = c – d*(c-a)/(b+d)
    Genauso ansetzen wie bei der Angebotsmenge:
    $$c*\frac{b+d}{b+d} – d*\frac{c-a}{b+d} = \frac{cb+cd-cd+ad}{b+d}= \frac{ad+bc}{b+d}$$

    #167480 Antwort
    Andi

    Aufgabe 5:

    c) Wenn der Preis größer wird, dann wird im Angebot x=a+bp der Term b*p ansteigen. Also steigt das Angebot.
    Umgekehrt sinkt die Nachfrage, weil der Term dp steigt, der wird aber ja abgezogen (c-d*p=x)

    d) In der Grafik hat man zwei Linien. Die Angebotslinie steigt an, Schnittpunkt mit der p-Achse ist bei a. Die Nachfrage sinkt, schneidet die p-Achse bei c. Ansonsten auch eine fallende Linie.

    #167481 Antwort
    Andi

    Aufgabe 6:

    Man muss die folgende Gleichung nach r lösen:

    $$160.000=\frac{1+0,3}{0,3+r}*40.000$$

    Das ergibt dann
    $$\frac{160.000}{40.000}=\frac{1+0,3}{0,3+r}$$

    Jetzt noch vereinfachen und mit 1+r multiplizieren:
    $$160/40 *(0,3+r)=1,3$$

    4*0,3 +4*r = 1,3
    4r = 1,3-1,2 = 0,1
    r= 0,1/4 = 0,025 = 2,5 %

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    #167482 Antwort
    Andi

    Aufgabe 7:

    – Zentrale ökonomische Kosten: Produktionsverlust
    – Umverteilung des Volkseinkommens
    – negative Anreizmechanismen
    – geringere Steuereinnahmen und evt. höhere Staatsverschuldung
    – geringere Ausgaben für Infrastruktur
    – höhere Ausgaben für Zinsleistungen des Staates

    nichtökonomische Kosten:
    – Verlust von Prestige und Ansehen
    – geringeres Selbstwertgefühl
    – Soziale Sprengkraft

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