Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Einführung in die BWL Lösung Einsendearbeit Einführung in die BWL Fernuni Hagen WS2019/2020

Dieses Thema enthält 5 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Marvin vor 1 Woche, 2 Tagen.

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  • #192167 Antwort
    FSGU Betreuer
    Teilnehmer

    Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

    In diesem Thema wollen wir die Lösung zur Einsendearbeit im Modul 31001 Einführung in die Wirtschaftswissenschaft, Kurs 40500 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre WS19/20 (Fernuni Hagen) diskutieren. Unsere Mentoren werden euch gern bei inhaltlichen Fragen unterstützen.

    Bis wann ist die Einsendearbeit abzugeben und wo finde ich die Einsendearbeit?
    Die Einsendearbeit ist am 02.01.2020 spätestens abzugeben, hier könnt ihr die Fragen downloaden:
    https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31001.shtml

    Wo findet ihr noch wichtige Tipps zu der Einsendearbeit und zur Klausur?
    Wichtige Tipps zu diesem Modul findet ihr hier: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/E-Book-FG-A-Module-Klausurtipps.pdf

    Wo findet ihr die Klausuraufgaben und die Klausurstatistiken?
    Die Klausuraufgaben und eine Klausurstatistik könnt ihr hier finden: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/klausuraufgaben-klausurstatistik.pdf

    Wir wünschen euch viel Erfolg mit diesem Modul!
    Team Fernstudium Guide

    #192504 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 1:

    Zunächst wird die optimale Bestellmenge mit der Formel bestimmt, die hier steht:

    $$y=\sqrt{\frac{2*R*Cr}{Cl*T}} = \sqrt{\frac{2*640*5}{40*0,1*1}} =40$$

    Somit liegt die optimale Bestellhäufigkeit beim Wert von 640/40 = 16 Mal.

    Die Bestellkosten erhält man zu $$K_B = n*Cr = 16 * 5 = 80$$

    Entsprechend gilt für die Lagerkosten $$K_L = y/2 * CL * T = 40/2 * 40 * 0,1 * 1 = 80$$

    Es gilt dabei
    $$CL = i*b + CL_m$$

    Die Materialkosten sind 40*640 =25.600 und dann hat man Gesamtkosten von 25.760 €.

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    #192505 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 2:

    Aufgabe 2a):

    Den Gewinn berechnet man, indem man Umsatz minus Kosten, also U(x) – K(x) rechnet.
    Somit ist
    $$G(x) = (a-bx)*x – k_v * x – K_f$$

    Der Grenzumsatz den Grenzkosten entsprechen muss im Optimum entsprechen. Wenn man die obige Bedingung ableitet und gleichsetzt, dann erhält man:

    $$a – 2b*x = k_v$$

    Die gewinnmaximale Menge entspricht damit:
    $$x* = \frac{a-k_v}{2b}$$

    Der gewinnmaximale Preis liegt dementsprechend bei
    $$p* = \frac{a+k_v}{2}$$

    Aufgabe 2b):

    Allgemein wird für die Preiselastizität der Nachfrage gelten:

    $$n = \frac{\frac{dx}{x}}{\frac{dp}{p}}$$

    Die relative Änderung der Nachfrage geteilt durch die relative Änderung des Preises gibt somit die Preiselastizität der Nachfrage wieder.
    Etwas vereinfacht ausgedrückt bedeutet dies: Ändert sich der Preis um 1%, dann ändert sich die Nachfrage näherungsweise um n%.

    Aufgabe 2c):

    Wenn man p(x) = a-bx in die Formel aus Aufgabenteil 2c) einsetzt, so erhält man die Umstellung:

    $$n= p*\frac{-1}{b}*\frac{1}{(1/b)*(a-p)} =\frac{p}{p-a}$$

    Man beachte, dass diese Relation nur genau dann gilt, wenn man eine lineare Preis-Absatz-Funktion unterstellt.

    Aufgabe 2d):

    HMan nutze die ROBINSON-AMOROSO-Formel zur Berechnung:
    $$U´(x) = p*(1+\frac{1}{n}) = 0$$.

    Weil p immer positiv ist, muss n gleich -1 sein. Denn sonst wird die Gleichung nicht zu Null werden.
    Im Umsatzmaximum ist damit die Preiselastizität der Nachfrage gleich -1.

    #192507 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 3a):

    Folgende Konfliktsituationen sind zu nennen:

    1) jungierte oder nicht jungierte Konflikte
    2) eindimensionale oder mehrdimensionale Konflikte
    3) dominierte oder nicht dominierte Konflikte
    4) Konflikte, die durch den Kauf oder Verkauf entstehen
    5) Konflikte, die aus Fusion oder Unternehmensaufspaltung resultieren

    #192508 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 3b-1):
    Das Optimum ist gesucht. Der Ertragswert muss gleich dem Kapitalwert sein. Damit gilt:

    $$E_k = \frac{50.000}{1,1} + \frac{50.000}{1,1^2} +\frac{50.000}{1,1^3} =124.342,60$$

    Interpretation: Der Ertragswert ist der kritische Wert, also die Preisobergrenze, welche der Käufer höchstens zu zahlen bereit wäre, damit das Geschäft für ihn nicht ökonomisch nachteilig wird.

    Somit darf die Firma Petri maximal 124.342,60 GE bezahlen, sonst wird der Kapitalwert negativ:

    $$C = –p + 124.342,60 ≥ 0$$

    Aufgabe 3b-2):

    Der Ertragswert wäre 50.000/0,1 = 500.000 GE. Nun ist es also so, dass p≤500.000GE gilt, damit der Kapitalwert positiv ist. Das bedeutet, dass die Firma Petri maximal 500.000 GE zahlen darf, sonst wird der Kauf nachteilig werden.

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    #192509 Antwort
    Marvin

    Aufgabe 4):

    a) geleistete Anzahlungen und Grundstücke sind Aktivposten
    Rücklagen und Steuerrückstellungen gehören zu den Passivposten.

    b)
    Waren auf Ziel kaufen ist eine Bilanzverlängerung
    Ein Aktivtausch ist Bargeld abheben
    Eine Bilanzverkürzung ist die Darlehenstilgung
    Die Umwandlung einer Lieferantenverbindlichkeit ist ein Passivtausch

    c)
    Die Buchhaltung muss richtig sein, vollständig, klar und übersichtlich, frei von Willkür und stetig und das Vorsichtsprinzip muss gelten.

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