Foren A-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Einführung in die BWL Lösung Einsendearbeit Einführung in die BWL Fernuni Hagen WS2018/2019

Dieses Thema enthält 12 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Helena vor 13 Stunden, 13 Minuten.

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  • #170902 Antwort
    FSGU Betreuer
    Teilnehmer

    Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

    In diesem Thema wollen wir die Lösung zur Einsendearbeit im Modul 31001 Einführung in die Wirtschaftswissenschaft, Kurs 40500 Einführung in die Betriebswirtschaftslehre WS18/19 (Fernuni Hagen) diskutieren. Unsere Mentoren werden euch gern bei inhaltlichen Fragen unterstützen.

    Die Einsendearbeit ist am 03.01.2019 spätestens abzugeben, hier könnt ihr die Fragen downloaden:
    https://www.fernuni-hagen.de/wirtschaftswissenschaft/studium/module/31001.shtml

    Wichtige Tipps zu diesem Modul findet ihr hier: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/E-Book-FG-A-Module-Klausurtipps.pdf

    Die Klausuraufgaben und eine Klausurstatistik könnt ihr hier finden: https://www.fernstudium-guide.de/dokumente/ebooks/klausuraufgaben-klausurstatistik.pdf

    Wir wünschen euch viel Erfolg mit diesem Modul!
    Team Fernstudium Guide

    #171056 Antwort
    Silke

    Aufgabe 1a:

    GUTENBERG definiert ein Unternehmen als:
    – System von Produktionsfaktoren
    – welches Prinzipien des finanziellen Gleichgewichts
    – das Prinzip der Wirtschaftlichkeit
    – das Prinzip der inneren und äußeren Autonomie
    – der erwerbswirtschaftlichen Tätigkeit
    beachtet.

    Ein Unternehmen ist somit ein offenes und auch eigenständiges sowie wirtschaftliches und soziales System, welches produktive Aufgaben zu übernehmen hat.

    Aufgabe 1b:
    Die erste Phase im Lebenszyklus eines Unternehmens wird durch die Unternehmensgründung beschrieben. Wenn man den Begriff enger und auch formal-juristisch auffasst, dann versteht man unter der Unternehmensgründung allein die förmliche Gründung des Unternehmens.

    Die Bereitstellung von Eigenkapital ist dabei der finanzielle Akt.

    In der zweiten, umfassenderen Perspektive wird unter Unternehmensgründung ein kreativer Akt verstanden, in dem eine „gegenüber ihrer Umwelt abgrenzbare eigenständige Institution Unternehmen“ geschaffen wird, die es in dieser Form so noch nicht gegeben hat. Diese Perspektive ist aus der ökonomischen Sichtweise zu bevorzugen.

    Die „betriebliche Neukombination von Produktionsfaktoren“ ist dabei ein wichtiger Bestandteil.

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    #171057 Antwort
    Silke

    Aufgabe 1c:

    Die Produktionsfunktion beschreibt den quantitativen Zusammenhang zwischen den bei der Leistungserstellung einzusetzenden Mengen an Produktionsfaktoren und andererseits der Ausbringungsmenge (Outputmenge) an Produkten.

    Formal gilt:
    $$M = f(r_1, r_2,….,r_H)$$

    Aufgabe 1d:
    In der Aussage von Gutenberg ist wesentlich, dass man notwendigerweise die Bedingungen kennen muss, welche bei dem Einsatz der Betriebsmittel herrschen.
    Darauf basierend sind dann die Beziehungen zwischen den Ausbringungsmengen und den Faktoreinsatzmengen zu beschreiben.
    Fasst man diese Bedingungen zusammen, so nennt Gutenberg dies eine z-Situation, in welcher alle technisch-konstruktiven Eigenschaften eines Betriebsmittels zusammen gefasst werden.
    Beim Verbrennungsmotor ist das Volumen der Kolben genauso wichtig wie die Zahl und Art der Ventile, ob Diesel oder Benziner usw.

    #171059 Antwort
    Silke

    Aufgabe 2a:

    Isoquanten sind Kurven, die alle Kombinationen unterschiedlicher Faktoreinsatzmengen darstellen, welche jeweils zur gleichen Ausbringungsmenge führen.

    Aufgabe 2b:
    Für die erste Isoquantengleichung gilt:
    $$r_2 = \frac{M}{4r_1^2} = \frac{M}{4}*r_1^{-2}$$

    Für die zweite Isoquantengleichung gilt:
    $$r_2 = \frac{M-3r_1}{2} = \frac{1}{2}*(M-3r_1)$$

    #171060 Antwort
    Silke

    Aufgabe 2c:

    Die ineffizienten Faktoreinsatzmengenkombinationen sind die Isoquantenabschnitte, die gestrichelt dargestellt sind und mit denen man die Menge M-Strich herstellen kann.
    Diese sind ineffizient, weil man anstatt der ineffizienten Kombination im Punkt P alle (effizienten) Kombinationen der Faktormengen zwischen P1 und P2 ansetzen könnte, weil alle Kombinationen zwischen P1 und P2 (außer P2) den Einsatz beider Faktormengen darstellen.

    Technisch sinnvoll kann eine Substitution also dann vorgenommen werden, wenn der steigende Einsatz von einem Faktor mit einer Verringerung der Einsatzmenge des anderen Faktors führt.

    Technisch effiziente Faktoreinsatzmengenkombinationen sind also nur im Bereich von P1 bis P3 zu finden. Das ist der Bereich, in dem die Isoquante für eine gegebene Outputmenge fallend verläuft. Man nennt das auch das Substitutionsgebiet, welches von der senkrechten bzw. waagrechten Tangente eingeschlossen ist.
    Wo findet man das Optimum? Unter Einbeziehung der Kostensituation findet man die Minimalkostenkombination.

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    #171066 Antwort
    Silke B.

    Aufgabe 3a:

    Die Deckungsspannen berechnen sich so:
    $$DS_1 = 120 – 8*5 – 4*11 = 36$$
    und
    $$DS2 = 140 – 5*5 – 8*11 = 27$$

    Da beide Werte positiv sind, sind die beiden Produkte vorteilhaft wenn es um die Frage geht, ob man sie denn herstellen soll.

    #171068 Antwort
    Silke B.

    Aufgabe 3b:

    Die Kapazitätsbeanspruchungen für die Rohstoffe A und B müssen noch bestimmt werden. Das habe ich so gerechnet:

    $$y_A=8*100 +5*200 = 1800 > 1600$$

    $$y_B=4+100+8*200 = 2000 < 2200$$

    Kein Engpass ist also bei dem Rohstoff B vorhanden, wohl aber bei Rohstoff A!

    #171069 Antwort
    Silke B.

    Aufgabe 3c:

    Weil ein Engpass bei Faktor A vorliegt, kann die maximal absetzbare Menge hier nicht hergestellt werden, also muss statt der absolute Deckungsspanne je Erzeugniseinheit zur Entscheidungsfindung die Deckungsspanne relativ zum Engpass bestimmt werden, um die Engpasssituation mit einzubeziehen.

    Für die relative Deckungsspanne gilt:
    Quotient der Deckungsspanne je Erzeugniseinheit und Faktorbedarf je Erzeugniseinheit beim jeweiligen Engpaß.

    Oder formal: DS_relativ = DS / PK_Engpass (GE/FE)

    Wenn man nun die relativen Deckungsspannen der Produkte ausgerechnet kann, dann kann man eine Rangfolge bilden. Durch diese kann man dann entscheiden, welche Produkte wie in das Produktionsprogramm aufzunehmen sind. Dabei muss man beachten, dass die Nebenbedingungen der Kapazitätsgrenzen eingehalten werden.

    relative Deckungsspanne von Produkt 1 = 36/8 = 4,5
    relative Deckungsspanne von Produkt 2 = 27/5 = 5,4

    Es wird zunächst das Produkt 2 produziert. Die Menge ist die Höchstmenge von 200 ME. Um diese Menge herstellen zu können, sind 1.000 Faktoreinheiten des Rohstoffs A notwendig. Mit den restlichen 600 Faktoreinheiten können noch 75 ME von Produkt 1 hergestellt werden, weil jeweils 8 Faktoreinheiten je Produkteinheit des Endproduktes gebraucht werden.

    Also ist Produkt 1 das Grenzprodukt.

    Das deckungsbeitragsmaximale Produktionsprogramm kann nun berechnet werden:
    x_1 = 75 ME und x_2 = 200 ME

    Gesamtdeckungsbeitrag GDB = 36 · 75 + 27 · 200 = 2.700 + 5.400 = 8.100 GE.

    Gewinn G = 8.100 – 6.000 = 2.100 GE.

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    #171070 Antwort
    Silke B.

    Aufgabe 4a:

    Abschreibungen sind jene Kosten, die den Wertverzehr des Anlagevermögens auf die einzelnen Perioden der Nutzung verteilen. Der Wertverzehr resultiert dabei aus der allmählichen (sukzessiven) Abnutzung der Gebrauchsfaktoren (auch Potentialfaktoren genannt).

    Aufgabe 4b:

    $$a(t)=\frac{a_0}{n}=\frac{300000}{10} = 30000 GE$$

    Aufgabe 4c:

    $$a(t) = (300000-30000)/10 = 27000 GE$$

    Aufgabe 4d:
    $$d=\frac{300000}{1+2+3+4+5}=\frac{300000}{15} = 20000 GE$$

    t=1 => a(t=1) = 100.000 => Restbuchwert(t=1) = 200.000
    t=2 => a(t=2) = 80.000 => Restbuchwert(t=1) = 120.000
    t=3 => a(t=3) = 60.000 => Restbuchwert(t=1) = 60.000
    t=4 => a(t=4) = 40.000 => Restbuchwert(t=1) = 20.000
    t=5 => a(t=5) = 20.000 => Restbuchwert(t=1) = 0

    #171511 Antwort
    Sebastian

    Hallo Silke,

    Danke fürs Posten erst einmal. Ich konnte auch alles verstehen, nur eines ist mir unklar, Wieso ist das Produkt 1 das Grenzprodukt? Es wird doch gar nicht vollständig hergestellt. Daher müsste doch Produkt 2 das Grenzprodukt sein, weil man das komplett herstellt oder?

    vg Sebastian

    #171512 Antwort
    Silke

    Hallo Sebastian,

    Laut Definition ist das das Grenzprodukt, welches nicht mehr vollständig hergestellt werden kann. Das ist also Produkt 1.
    Das Produkt 2 kommt ja „über die Grenze“, wird also komplett hergestellt. Daher spielt die Grenze dabei keine Rolle.

    LG Silke

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    #171520 Antwort
    Sebastian

    Hallo Silke,

    Danke jetzt hab ichs verstanden.

    vg Sebastian

    #172293 Antwort
    Helena

    Die rechnerischen Sachen habe ich auch so! Yeah!

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