Foren B-Module Wirtschaftswissenschaft Fernuni Hagen Personalführung Einsendearbeit WS 19/20 Personalführung

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  • #192952 Antworten
    Basti905
    Teilnehmer

    Hallo Zusammen,

    bearbeitet schon jemand von euch die Einsendearbeit zu Personalführung?
    Bin leider etwas ratlos bei Aufgabe 2.

    Viele Grüße
    Basti905

    #193147 Antworten
    Kristina

    Hallo zusammen,

    aufgaben 1.1 und 1.2 waren ja recht einfach meine frage ist bei 1.3…

    nach meinem Verständnis von effektiv und effizient ist die aussage verkehrt herum, sehe ich das richtig?

    “Führung ist effizient, wenn sie die mit ihr verfolgten Ziele erreicht, und effektiv, wenn sie die Ziele mit einem angemessenen Einsatz erreicht.”

    Effektiv sollte Führung sein wenn sie die Ziele erreicht und effizient wenn der Einsatz zur Zielerreichung stimmt.

    Wie seht ihr das?

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    #193339 Antworten
    Michael
    Teilnehmer

    Hallo Kristina,

    da Du ja so nett schreibst, dass 1.1. und 1.2. so einfach waren… ;) Ich befürchte, dann stehe bei der 1.1. etwas auf dem Schlauch, vielleicht kannst Du mir kurz weiterhelfen.

    Ich tue mich unheimlich schwer damit, diese beiden Führungsverständnisse von einander abzugrenzen (vielleicht habe ich sie auch nur noch nicht richtig verstanden ;)).

    Bei der Persönlichkeit geht es darum, dass Eigenschaften erforscht werden, die erfolgreiche von weniger erfolgreichen Führern abgrenzen bzw. die einen Führer von einem Geführten abgrenzen.

    Bei der Zuschreibung ist es aber doch ähnlich, da geht es ebenfalls um die Eigenschaften, die von den Geführten den Führern zugeschrieben werden. Sind diese erfüllt, wird die Führung attributiert…

    Kannst Du mir vielleicht kurz auf die Sprünge helfen, wie Du da die Unterscheidung angegangen bist?

    Bzgl. Deiner Frage zu 1.3.: Dazu kann ich Dir aktuell noch keine Antwort geben, aber vielleicht helfen Dir die Seiten 71ff weiter in der KE1. Die muss ich jetzt aber auch erst noch einmal durcharbeiten, danach kann ich mich vielleicht zu Deiner Frage äußern ;)

    Vielen Dank schon mal!

    #193340 Antworten
    Michael
    Teilnehmer

    So, jetzt habe ich mich mit Aufgabe 1.3. auch beschäftigt.

    Ich glaube, so einfach wie Du das schreibst ist es nicht. Auch wenn Deine Antwort meiner Meinung nach zum Teil richtig ist. Aber halt nur zum Teil, was ja nicht dramatisch ist, da wir die AUssage ja diskutieren sollen ;)

    Denn es kommt, würde ich behaupten, auf das Begriffsverständnis von Effizienz und Effektivität an. Da gibt es zum einen die Möglichkeit, die Definitionen von Seite 75 anzulegen, diese haben sich aber laut Lehrtext ja nicht durchgesetzt. Aber nimmt man diese zur Grundlage hast Du mit Deiner Aussage recht, denn dann ist die Aussage verkehrt herum aufgeschrieben.

    Weiter unten auf der gleichen Seite steht aber zum Beispiel, dass eine genaue Abgrenzung der beiden Begriffe eher ungenau ist und hier wird dann von Witte Führungseffizienz als Zielerreichungsgrad definiert. Damit wäre dann die Aussage wieder korrekt zumindest was den ersten Teil angeht. Im folgenden Text wird ja dann darauf eingegangen, dass Führungseffizienz und Führungseffektivität eigentlich das gleiche bedeuten, jedoch aus unterschiedlichen Blickwinkeln (betriebswirtschaftlich orientierte Führungsforschung vs. sozialpsychologische Führungsforschung) beleuchtet und durch unterschiedliche Kriterien operationalisiert. Nimmt man dann diese Erklärunge als Grundlage, so könnte man diese Aussage gar nicht bewerten, da Effizienz und Effektivität (meiner Meinung nach) beide den Zielerreichungsgrad beschreiben (also ist Führung effizient UND effektiv, wenn sie die verfolgten Ziele erreicht), aber zum angemessenen Einsatz passt keins der beiden Wörter…

    Kannst Du mir folgen oder möchtest Du widersprechen? Verstehst Du es anders? ;)

    Beste Grüße und einen schönen Abend noch!

    #193674 Antworten
    Christophchw
    Teilnehmer

    Hallo,

    hat schon jemand die Aufgaben 2.1 und 2.2 gelöst?

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    #193729 Antworten
    Eugenia Waigant
    Teilnehmer

    sitze gerade auch an der 1.3 und hab auch aufgeschrien, dass der Satz verdreht ist.

    #193739 Antworten
    Kristina

    Hallo zusammen!

    Michael: Zu deiner ersten Antwort also zu Aufgabe 1.1:

    Du hast Recht diese zwei Auffassungen des Verständnisses von Führung sind sich ähnlich bzw. verstehe ich es so, dass die Sichtweise der >Führung als Zuschreibung die der >Führung als Persönlichkeit< in sich trägt.
    Ich habe die Unterschiede so erklärt:
    1) Theorie Zuschreibung = eher einen Prozess der (oft auch unbewusst) stattfindet.
    Theorie Persönlichkeit = kein Prozess, entweder sie ist vorhanden (bzw. angeeignet) oder nicht.
    2) Zuschreibung —> wird von Geführten zugeschrieben. Ohne ein Urteil der Geführten ist die potenzielle Person kein Führer. Dh ohne die zwei Parteien funktioniert diese Sichtweise nicht.
    Persönlichkeit —> von einer Bewertung von einer zweiten Partei ist gar nicht die Rede.

    Mir viel es schwer zu formulieren was ich meine, ich hoffe das ist so einigermaßen verständlich, was meint ihr? Sind jemandem noch mehr Unterschiede eingefallen?

    #193778 Antworten

    Hallo Michael, hallo Kristina, ich würde bei dem Konzept der Zuschreibung sogar noch einen Schritt weiter gehen, denn die Zuschreibung der Führerschaft durch die Geführten wird sich zwar aus deren Wahrnehmung der persönlichen Merkmale des oder der Führenden ergeben, das bedeutet aber nicht, dass der oder die Führende diese Eigenschaften auch tatsächlich besitzt. Auch wenn das weit hergeholt erscheint, könnte man ein Beispiel konstruieren, in dem ein oder eine Person eine Führungsposition innehat, die ideologisch bestimmt und untermauert ist. Die Vorherrschaft einer Ideologie könnte dazu führen, dass einer Person qua Amt Führungseigenschaften zugeschrieben werden, weil es kognitive, affektive und normative Barrieren gibt, die von den Geführten nicht überwunden werden (können).

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    #193806 Antworten
    Kristina

    Hallo Christian,

    Ich verstehe worauf du hinaus willst. Wahrscheinlich würde aber mit der Zeit von den Geführten das Fehlen der bestimmten Eigenschaften aufgedeckt werden und Führung wird dann nicht mehr attributiert.
    Ich weis nicht ob eine so detaillierte Überlegung von uns erwartet wird. Im Skript wird davon jedenfalls nichts erwähnt..

    Und Michael, bei 1.3 hast du eindeutig recht! Habe die Seiten nochmal durchgelesen und sehe jetzt, dass die Thesen unter Umständen auch richtig sein kann.

    #193811 Antworten
    Kristina

    Wie sieht es bei euch mit der Aufgabe 2 aus?

    Bei 2.1 stehe ich auf dem Schlauch. Ich wäre jetzt davon ausgegangen, dass es sich ausschließlich um die Einzelperspektiven handelt, da es zwei einzelne Personen sind die Aussagen treffen. Dh zur Auswahl ständen Attributionstheorie (Kelley o. Callers) und die der Charismatischen Führung.
    Jetzt aber die Zuordnung der einzelnen Theorien finde ich schwer.

    Bei 2.2 habe ich bis jetzt nur folgende Machtbasen zuordnen können:

    Müllers Aussage:
    – Schulze hat charismatische Macht (“das imponiert mir und bringt auch mich dazu, mein Bestes…zu geben.”

    Schulzes Aussage:
    – Müller hat Amtsautoritat (“meine Vorgesetzte und fur meine weitere Karriere wichtig…”)
    – Müller hat Informations-/Situationsgestaltungsmacht („Mitarbeiterbeurteilungen“)
    – Müller hat Situationsgestaltungsmacht („Gussteilen, um unliebsamen Aufgaben aus dem Weg zu gehen“)

    Findet ihr mehr Machtbasen?

    #193812 Antworten
    Kristina

    Ok kurze Verwirrung mir ist jetzt erst aufgefallen, dass die zwei Personen nicht voneinander sprechen. Müller spricht über Mitarbeiter Schmidt und Schulze spricht über Vorgesetzte Schwarz. Ändert aber nichts an meiner Interpretation, nur die Namen. Tschuldigung

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    #193856 Antworten
    Christoph

    Hallo Kristina,

    ich habe bei 2.1 der Aussage von Frau Müller die charismatische Führung zugeordnet, jetzt bliebe für Herrn Schulze eigentlich die Attributionstheorie der Führung übrig, ich weiß allerdings nicht wie ich das in Verbindung mit der Aussage bringen, hast du hier eine Idee?

    Bei 2.2 habe ich bei Frau Müller mal grundsätzlich die Personenmacht und darin dann die Expertenmacht (fachliche Überlegenheit), die charismatische Macht und die Identifikationsmacht (sie identifiziert sich ja mit ihm) geschrieben.

    Bei Herrn Schulze habe ich grundsätzlich die Positionsmacht und da dann die Amtsautorität, die Bestrafungsmacht (wegen Angst vor schlechten Beurteilungen) und die Macht der Situationsgestaltung.

    #194287 Antworten
    Lisa

    Kann es bei 2.1 nicht bei Fr. Müller nur die Attributionstheorie der Führung sein? Auf Seite 83 ist ein Beispiel gegeben, in dem beschrieben wird, dass dieser Prozess durch Erfahrungen usw. entsteht. Dementsprechen würde ich es der Attributionstheorie zuordnen. Charismatische Führung sind auserordentliche Führungskriterien, die hier glaube ich nicht angesprochen werden….

    Bei Hr. Schulze würde ich dies der Diadentheorie zuordnen. Dies zielt auch auf persönliche Entwicklung ab und ist meiner Meinung die einzig richtige Zuordnung.

    Bitte um eure Rückmedung :)

    #194545 Antworten

    Ich bin fertig und stelle mal meine Lösungen ein, vielleicht hilft es ja jemandem auf den letzten Metern…

    • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monate, 3 Wochen von Christian Podlewski. Grund: Ich habe die Datei zum besseren Auffinden umbenannt und noch einmal hochgeladen, kann aber die alte nicht löschen
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    #194670 Antworten
    Frederic Giloy
    Teilnehmer

    Sehr hilfreich Christian! Vielen Dank!

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