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    Skywalker
    Teilnehmer

    Servus Leute,

    hat jemand schon die zweite Einsendearbeit für das Modul Finanzwirtschaft bearbeitet und Lust sich auszutauschen?
    Hier mal meine Werte. Bei a bin ich mir irgendwie nicht so wirklich sicher…

    a) -912.000 / 144.250 / 212.865 / 238.459 / 254.887
    b) 16.351,74
    c) -910.000 / 219.200 / 287.800 / 315.900 / 336.500
    d) neuer Diskontierungszinssatz = 9% / KW = 15.654,26
    e) selbsterklärend
    f) Zwischen 9% und 7,2%

    Wie siehts bei euch aus? :)

    #212717 Antworten
    Chewbacca

    Moin,
    die Antworten bei b, c, und d habe ich genauso. e ist selbsterklärend, nur zur Absicherung, wir haben hier also den Fall eines Steuerparadoxon. f sieht dann genauso aus.

    Bei a habe ich andere Werte, bin mir aber auch nicht ganz sicher:
    -912.000 213.700 270.167 292.936 312.036

    Hier mal die Rechnung für Periode 0 und 1:
    Periode 0 1
    Umsatz = (01) x (02) 0 325.000
    Personalkosten inkl. 2% Erhöhung in Perioden 2-4 0 -88.000
    Programmierung -900.000 0
    Einrichtung der Räume -12.000 0
    Miete (anteilig 2 von 40 Räumen) 0 -3.750
    Ertragsminderung Fehler Programmierung 0 -8.000
    Erhöhung/Minderung FLL ( 3% Rechnungsübergang in Folgejahr) 0 -9.750
    Investitions-Cashflow = (5)+(6)+(7)+(8)+(9) -912.000 -21.500

    Abschreibungen 0 -228.000
    Vorsteuergewinn = (03) + (04) + (11) 0 9.000
    Steuern = -(12) x 0,20 0 -1.800
    operatives Ergebnis = (12) + (13) 0 7.200
    operativer Cashflow = (14) – (11) 0 235.200
    inkrementelle Gesamt-Cashflow = (10) + (15) -912.000 213.700

    Du hast wahrscheinlich die Miete komplett reingerechnet oder? Ich habe die nur anteilig eingesetzt, da ja nur 2 Räume genutzt werden.

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    #212721 Antworten
    Skywalker
    Teilnehmer

    Da sieht man mal wieder wie gut der Austausch ist. Ja ich habe die Miete komplett einberechnet, was natürlich nicht sein darf. Sehr gut.

    Zu e ja genau, es liegt ein Steuerparadoxon vor, da das Projekt durch die Steuerbelastung noch vorteilhafter wird. Der Zinseffekt wirkt sich hier stärker als der Volumeneffekt aus.

    Zu b nochmal. Meine Werte sind nun an deinen sehr dicht dran. Ich habe eigentlich alles sehr sehr ähnlich wie du. Du hast aber die Miete, Ertragsminderung (Programmierfehler) und die Veränderungen der FLL zum Investitions-Sektor gepackt oder? Ich habe diese Positionen unter dem Sektor Operative Kosten & Erlöse gebucht und somit wirklich nur die -900.000 und die -12.000 bei Investitionen drin.

    #212736 Antworten
    Bohemian

    Hallo zusammen,

    ich habe zwei Aufgaben anders als ihr, bin mir hierbei aber auch sehr unsicher.

    a) (17) Gesamt-Cashflow: -912.000€ // 217.450€ // 273.917€ // 296.686€ // 315.786€

    Die Zahlen sind deshalb anders, da ich die Miete für die Räume weder ganz noch anteilig, sondern gar nicht miteinberechnet habe. In meine Augen (wie gesagt, sehr unsicher) sind dies für mich keine inkrementellen Cashflows, sondern Gemeinkosten. Die Miete für die 40 Räume müsste doch in jedem Fall, also auch ohne das Projekt, gezahlt werden? Daher habe ich lediglich die Ertragsminderungen (durch fehlerhafte Programmierung) von 8.000€ jährlich als Opportunitätskosten vermerkt.

    b) c) d) e) Hierbei habe ich die selben Lösungen.

    f) Hier wäre ich zuerst auch der Ansicht, dass es der Bereich zwischen 7,2% und 9% ist, wurde dann aber unsicher. Das Koordinatensystem zeigt doch die Höhe des Kapitalwertes VOR Steuern an. Das Steuerparadoxon ist gegeben, wenn der KW NACH Steuern größer ausfällt als der VOR Steuern. Nach Steuern beträgt der Kapitalwert laut Aufgabe b) 16.351,74. Gesucht ist doch daher im Koordinatensystem der Bereich, bei dem der Kapitalwert UNTER 16.351,74 liegt oder nicht? Dementsprechend alles ab ca. 9%. Mir kommt das allerdings auch etwas seltsam vor. Wie seid ihr bei dem Aufgabenteil forgegangen bzw. wo liegt mein Denkfehler? :-(

    #212770 Antworten
    Chewbacca

    Nabend,
    ist doch immer wieder schön, drei Leute, drei unterschiedliche Ergebnisse. Solange das in der Klausur dann nicht so ist, ist alles gut :-)

    @Skywalker,ich habe wirklich nur die direkten Kosten in die operativen Kosten gerechnet, den Rest zu den Investionen, bin mir da aber auch nicht 100% sicher.

    @Bohemian, die Aufnahme der (anteiligen) Miete habe ich damit begründet, dass es sich auch um Oportunitätskosten handelt, da die anderen Berater dadurch eingeschränkt sind.

    Bei F war ich mir auch absolut nicht sicher, deine Lösung klingt aber recht logisch.

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    #212790 Antworten
    Bohemian

    Ich finde die Aufnahme der Miete, anteilig, auch gar nicht so abwegig. Immerhin sind wir uns bei vier Teilaufgaben einig. Bei f) lasse ich mich einfach mal überraschen. Bin gespannt, wie es die Musterlösung vorgibt.

    #212804 Antworten
    Skywalker
    Teilnehmer

    Also die Aufgabe a lässt mir auch keine wirkliche Ruhe… die Musterlösung dazu wird tatsächlich sehr interessant werden.

    Zu f nochmal. Das Steuerparadoxon ist gegeben, wenn nach Steuern der KW größer ist als vor Steuern. Also suchen wir alle Varianten bei denen der KW nach Steuern größer 15.654,26 ist.
    Die Formulierung ist auch etwas wage… „denkbar“.. denkbar ist vieles. :)
    Hab mal paar verschiedene Steuersätze ausprobiert und irgendwann haut der KW wirklich nach unten ab und es ist aus mit dem Paradoxon.

    #212911 Antworten
    Max

    Ich bin bei der a) auf das selbe Ergebnis wie Bohemian gekommen, da die Mietkosten keine inkrementellen Cashflows sind und stattdessen die Opportunitätskosten einfließen. :)

    Bei der f) habe ich den Bereich markiert, bei dem der Kapitalwert unter dem Kapitalwert nach Steuern ist, das ist alles ab ~8,965% oder so.

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    #212934 Antworten
    Bohemian

    Hallo,

    nun ist die Musterlösung raus. Überrascht bin ich tatsächlich von der Lösung der Teilaufgabe e) und damit auch f).

    In der Lösung steht, dass es KEIN Fall eines Steuerparadoxons ist, „da dies nur gegeben ist, wenn der KW vor Steuern negativ und nach Steuern positiv ist.“ War euch das so klar? Für mich gab das das Skript nicht wirklich her. Das im Skript gewählte Beispiel (S.7) weist vor Steuern einen KW = 0 und nach Steuern einen KW = 1,83 auf. Ist die Zahl null in der Finanzwirtschaft negativ? Meinem mathematischen Verständnis nach ist sie weder positiv noch negativ.

    Aufgabe a) muss ich mir noch einmal in Ruhe anschauen.

    #212936 Antworten
    Max

    Bei der a) war es wohl korrekt, die Mietkosten nicht anzusetzen. Dafür sind die Opportunitätskosten als operative Kosten eingeflossen, zusätzlich zu den Personalaufwendungen, dementsprechend ist der Cashflow etwas anders. Sollte aber als Folgefehler schon passen, die anderen Zahlen sehen soweit gut aus.

    Beim Steuerparadoxon bin ich auch etwas verwirrt. Naja, wird insgesamt schon passen.

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